Die Sympathikus-Therapie ist ein Behandlungskonzept, das chronische Beschwerden über das vegetative Nervensystem angeht – genauer: über den Zusammenhang zwischen Wirbelsäule und Sympathikus.
Der Hintergrund
Der Sympathikus ist der Teil unseres Nervensystems, der bei Stress oder Schmerzen aktiv wird. Er verläuft als sogenannter Grenzstrang beidseitig entlang der Wirbelsäule und versorgt von dort aus Organe, Gefäße und Gewebe.
Blockierungen in der Wirbelsäule können diesen Grenzstrang reizen. Das kann Beschwerden auslösen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Rücken zu tun haben – etwa Verdauungsprobleme, Herzrhythmusstörungen in Ruhe, Migräne oder chronische Schmerzen in Schulter, Hüfte oder Beinen.
Die Behandlung
Die Sympathikus-Therapie arbeitet in drei Schritten:
Mikropressur: Zunächst werden verhärtete Muskulatur und Bindegewebe mit gezieltem Druck gelöst – eine Art präzise, tiefe Massage, die das Gewebe auf die eigentliche Behandlung vorbereitet.
Manuelle Therapie: Dann werden die blockierten Wirbelsegmente mit sanften Techniken mobilisiert.
Kugelpflaster: Zum Schluss werden kleine Kugelpflaster (Akuperm) auf bestimmte Punkte geklebt. Sie üben einen sanften Dauerdruck aus und sorgen dafür, dass die Muskulatur entspannt bleibt. Das macht die Behandlung nachhaltig.
Häufige Anwendungsgebiete
- Chronische Rücken- und Gelenkschmerzen
- Schulter-Arm-Syndrom
- Migräne und Kopfschmerzen
- Verdauungsbeschwerden (Reizdarm, Sodbrennen)
- Schlafstörungen und innere Unruhe
- Beschwerden ohne klare strukturelle Ursache
- Erhöhte Spannung und Erschöpfung
Die Sympathikus-Therapie richtet sich an das vegetative Nervensystem zur Regulation von Stress- und Schutzmustern im Körper. Besonders geeignet bei chronischen Schmerzen, erhöhter Spannung, Erschöpfung oder Beschwerden ohne klare strukturelle Ursache.
Ich habe die Sympathikus-Therapie bei Dr. Dieter Heesch gelernt und wende sie als Teil meiner osteopathischen Behandlung an.
Meine Therapieverfahren und deren Wirkungen sind schulmedizinisch/wissenschaftlich weder bewiesen noch anerkannt. Sie beruhen auf dem Erfahrungswissen der Naturheilkunde. Der Verlauf und Erfolg der Behandlung hängt von individuellen Faktoren ab.